Eröffnungsparty des neuen Kultshocks
Oktober 12th, 2009
Kommt alle!

Ihr kennt ja alle den Psalm 23, wo es heißt:
“…Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde…”
Vor Jahren hat mal eine Freundin zu mir gesagt, dass es Menschen gibt, die schauen nur auf die Feinde, die um den Tisch herumlungern und versuchen, einen vom Essen abzuhalten und einem Angst einzujagen. Und es gibt Menschen, die schauen nur auf den Tisch, was Gott da alles Leckeres draufgestellt hat, genießen das Essen und lassen es sich gut gehen, ohne auf das Theater der Feinde zu achten, weil Gott die Feinde ja von ihnen fernhält.
Es ist schon erstaunlich, dass in der Bibel so viel darüber steht, dass wir uns keine Sorgen machen sollen, weil Gott ja für uns sorgt. Er weiß, dass Sorgenmachen eine unserer Lieblingsbeschäftigungen ist. Auch, wenn wir unter den Sorgen mehr leiden als unter dem eigentlichen Problem, können wir es nicht lassen. Dabei führt es zu nichts Gutem.
In meiner ersten Gemeinde galt “Sorgenmachen” als schlimme Sünde. Das ist mir zwar auch viel zu krass ausgedrückt. Aber ich habe doch verstanden, dass es für mich eine unnütze Tätigkeit ist. Sorgen halten mich von konstruktiven Gedanken und Taten ab. Und die Situationen, um die ich mich sorge, werden meistens von Gott ausgesprochen gut geregelt.
In diesem Sinne: Guten Appetit! :o)

Nächste Woche findet das alljährliche Freakstock statt. Der Kultshopp wird dort auch wieder einen Stand haben. Wenn ich Euch etwas Bestimmtest mitbringen soll, sagt mir bitte Bescheid.
Vom 29.07. bis 02.08.2009 werden keine Online-Bestellungen beabeitet. Bestellungen, die bis zum 28.07.09 bezahlt werden, werden noch vorher versendet.

Und zwar habe ich unserem Orkrist-Verlag eine neue Homepage gebastelt. Fast ganz alleine! Und damit ich das gute Stück in Zukunft selbst pflegen kann und nicht wegen jedem neuen Buch Storch hinzuziehen muss, habe ich das Ganze wie ein Blog angelegt. Ihr könnt also auch unseren RSS-Feed abonnieren und werdet per Feedreader über jede Neuigkeit informiert.
Und hier ist das gute Stück: www.orkrist.com. Neue Seite, alter Laden - oder so.

Die neue Jesus Burger ist fertig! Darauf haben wahrscheinlich noch mehr Leute gewartet als auf Storchs Wortbuch. Leider gibt’s sie NICHT als CD im Kultshopp zu kaufen, sondern nur als Download. Ist aber trotzdem schön.

Heute mal wieder etwas Werbung für unseren Verlag:
Storchs neuer Titel “Das Wortbuch” ist endlich erschienen! Wir sind total froh und auch erleichtert, weil es eine Menge Arbeit war und manche Sachen auch nicht sofort geklappt haben… Aber lassen wir das. Danke, Jesus, dass es endlich da ist!
Ihr könnt es hier bestellen: http://www.jfrs.de/kultshopp/catalog/pro… oder im Remscheider Kultshopp oder auf dem Freakstock kaufen.

Storch: Das Wortbuch. Wie Gottes Wort uns verändert. Orkrist Verlag 2009, ISBN 978-3-9809617-7-6, kartoniert, 163 Seiten, 14×21 cm.
„Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe gekommen!“, rief Johannes der Täufer den Menschen zu. Ohne Veränderung ist es nicht möglich, mehr mit Gott zu erleben. Dieses Buch richtet sich an jeden, der Sehnsucht nach Jesus und seinem Reich hat. Das Wortbuch ist aus der Praxis entstanden: aus Predigten und Seminaren über Gottes Herrlichkeit, unsere Veränderung und was Gottes Wort, die Bibel, damit zu tun hat. Das Wortbuch bietet Antworten auf Fragen nach der Veränderung des Sinnes, Buße, Disziplin, Proklamation, Gottes Reich und vielem anderem.

Achtung, heute habe ich etwas zu verschenken! Ich bekam nämlich vor kurzem 2 Tüten christliche Bücher geschenkt mit dem Auftrag, diese in gute Hände abzugeben. Die Bücher sind gebraucht, teilweise haben sie auch Textmarkerunterstreichungen und Randkommentare, sind aber insgesamt in gutem Zustand.
Wir machen es so: Du schreibst mir einen Kommentar, welches Buch Du haben möchtest, und holst es bei mir oder im Kultshockk ab. Wer zuerst kommt, liest zuerst.
Das sind die Titel:


Naja, eigentlich war es im letzten Urlaub, der auch erst vor 3 Tagen zu Ende war. Ich habe 13 Bücher gelesen:

Und das ist meine Meinung zu jedem Buch in je 1 Satz:
Seth, Eigentlich ist das Leben schön: Eine viel zu melancholische Graphic Novel ohne eine richtige Handlung und mit nicht so schönen Zeichnungen.
Adrian Plass, Darky Green: Ein sehr nachdenkliches Buch mit sehr vielen Plass-typischen Reflektionen über das menschliche Verhalten und die Seele, inneren Monologen und langen Dialogen, das ich schwierig zu lesen fand und beim dem ich ganz erschrocken war, dass der Schluss so offen bleibt, das mir aber insgesamt gefallen hat und das keine direkten christlichen Inhalte rüberbringt, was ich okay finde.
Frank Peretti & Ted Dekker, Das Haus: Ein total unspannender christlicher Splatter-Roman, der gleichzeitig zu vorhersehbar und zu unlogisch war, was mich echt enttäuscht hat.
Dora Heldt, Urlaub mit Papa: Von diesem Buch war ich enttäuscht, weil ich es längst nicht so lustig fand wie alle meine Freunde, die es schon kannten.
Theodor J. Reissdorf, Friesische Todessinfonie: Dieses Buch ist so schlecht geschrieben, dass ich schon fast lachen musste und mir anschließend vorgenommen habe, nie wieder eines von diesen Büchern mit “Lokalkolorit” zu lesen.
Wladimir Kaminer, Es gab keinen Sex im Sozialismus: Ein solider Kaminer, den ich gerne später noch mal lesen werde, auch wenn er nicht so brillant wie z.B. “Helden des Alltags” war.
Bill Bryson, Mein Amerika: Ich mag Bill Brysons sehr lustige Mischung aus britischem Humor und liebevollem Geläster über amerikanische Sitten, außerdem spielt das Buch in den 50er Jahren in den USA und wird aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt - Herz, was willst Du mehr?
Favell Lee Mortimer / Todd Pruzan, Die scheußlichsten Länder der Welt: Über dieses Buch habe ich mich richtig geärgert (vor allem, weil ich es gekauft und nicht geliehen hatte), weil die Einleitung von Todd Pruzan bigott, dumm und auf armselige Weise hochnäsig ist und der eigentliche Text von Mrs. Mortimer längst nicht so lustig, wie alle behauptet haben, sondern nur geprägt von der traurigen Kulturarroganz des Viktorianischen Zeitalters, worüber ich nicht lachen konnte.
Alan Bennett, Die souveräne Leserin: Ein ganz wunderbares Büchlein für alle Menschen, die britischen Humor, die Royals und das Lesen lieben, was auf mich zutrifft, so dass ich sehr glücklich über den Kauf dieses Buches bin.
Hans-Peter Kerkeling, Ich bin dann mal weg: Seine Erlebnisse auf dem Jakobsweg, die er in seiner typischen Art beschriebt, waren sehr witzig, aber was genau er jetzt mit Gott erlebt hat, kam nicht so richtig raus, was ich ihm nicht übel nehme, weil das ja etwas sehr Persönliches ist, aber deshalb finde ich das Buch nicht so toll wie alle Leute, die es mir empfohlen hatten.
Siri Hustvedt, Die Leiden eines Amerikaners: Ihre Bücher gefallen mir immer, auch wenn sie meistens nur von kaputten Leuten handeln, aber das auf so einfühlsame, reflektierte Art und Weise, dass ich am Ende immer denke, dass Mr. Auster vielleicht Hausmann werden sollte und seine Frau die Bücher schreben, weil mir seine einfach nicht so gut gefallen.
Monique Truong, Das Buch vom Salz: Ein sehr schöner, poetisch-melancholischer Roman, der aber meiner Meinung nach ruhig mehr von GertrudeStein und Miss Alice als von den homo-amourösen Abenteuern des Koches Binh hätte handeln dürfen.
Andreas Izquierdo, König von Albanien: Die Szenen im Irrenhaus waren super geschrieben, die Rückblenden in der Türkei und Albanien wirkten dagegen etwas bemüht und waren nicht so fesselnd, was mich leider enttäuscht hat, weil das doch der wahre und interesantere Teil der Geschichte war.
Die anderen Bücher hat Storch gelesen, dazu kann ich nichts sagen.
Und das habe ich dazu getrunken:


Man soll ja nicht über das mangelnde Wissen anderer Menschen lachen, und man soll sich auch nicht in fremde Gespräche einmischen und dann auch noch klugscheißen, aber heute konnte ich mal nicht anders:
Ich stehe beim Plus vor der Mopro-Theke. Die Verkäuferin, der Lehrling und ein Jungspund in Zivil (Praktikant? Bezirksleiter?) räumen die Theke von A nach B um. Dabei streiten sie über die korrekte Positionierung des körnigen Frischkäses.
Verkäuferin: “Der kommt zum Quark, da stand er früher auch.”
Jungspund: “Nee, der kommt zum Käse, da steht doch Cheese drauf.”
Verkäuferin: “Ja, aber das ist mehr so wie Quark.”
Jungspund: “Nee, da steht doch Cottage (ausgesprochen Kottaasch mit französischer Sprachmelodie) Cheese drauf. Kottaasch heißt auf französisch Ziege, also ist das Ziegenkäse.”
Verkäuferin: *Augenverdreh*
Lehrling: “Reg die Frau L. nicht auf!”
Ich: “Das heißt Kottätsch (englische Sprachmelodie), und Cottage heißt Hütte. Das ist Hüttenkäse, und der ist so ähnlich wie Quark.”
Verkäuferin: “Sehnse, sehnse, sag ich doch.”
Jungspund: *Augenverdreh*
Ich: (geht nach Fleischtheke ab)


Heute Morgen war der Tagesvers aus dem AT Sprüche 21,21:
Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet Leben und Ehre.
Lustigerweise musste ich dabei sofort an einen Ritter denken. (Ich habe oft Bilder, die irgendwas mit Rittern oder Königen zu tun haben.) Die fahrenden Ritter aus den Geschichten unserer Kindheit sind ja durch die Lande gezogen, um zu gucken, ob sie nicht einen Drachen finden, den sie töten können, oder eine Jungfrau, die sie retten können. Dabei wurde immer betont, dass der Ritter auf seiner Wanderschaft edle Charaktereigenshaften erwerben sollte, wie eben Güte, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Gnade etc. Dafür sollten Ritter bekannt sein und sich damit Ruhm und Ehre erwerben.
Bei uns ist es ähnlich: Wir trachten danach, Gottes Reich auf Erden zu bauen und seine Güte und Gerechtigkeit zu verbreiten. Wir erwerben uns Schätze im Himmel damit. Und wir möchten bei den Menschen um uns herum daür bekannt sein, dass wir Gottes Liebe und Gnade demonstrieren.
