Ritterliche Tugenden

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Heute Morgen war der Tagesvers aus dem AT Sprüche 21,21:

Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet Leben und Ehre.

Lustigerweise musste ich dabei sofort an einen Ritter denken. (Ich habe oft Bilder, die irgendwas mit Rittern oder Königen zu tun haben.) Die fahrenden Ritter aus den Geschichten unserer Kindheit sind ja durch die Lande gezogen, um zu gucken, ob sie nicht einen Drachen finden, den sie töten können, oder eine Jungfrau, die sie retten können. Dabei wurde immer betont, dass der Ritter auf seiner Wanderschaft edle Charaktereigenshaften erwerben sollte, wie eben Güte, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Gnade etc. Dafür sollten Ritter bekannt sein und sich damit Ruhm und Ehre erwerben.

Bei uns ist es ähnlich: Wir trachten danach, Gottes Reich auf Erden zu bauen und seine Güte und Gerechtigkeit zu verbreiten. Wir erwerben uns Schätze im Himmel damit. Und wir möchten bei den Menschen um uns herum daür bekannt sein, dass wir Gottes Liebe und Gnade demonstrieren.

One Response to “Ritterliche Tugenden”

  1. Jocky Says:

    Es stand an seines Schlosses Brüstung
    Der Ritter Fips in voller Rüstung
    Da hörte er von unten Krach
    Und sprach zu sich: “Ich schau mal nach!”
    Und beugte sich in voller Rüstung
    Weit über die besagte Brüstung
    Hierbei verlor er alsobald
    Zunächst den Helm und dann den Halt
    Wobei verfolgend stur sein Ziel
    Er pausenlos nach unten fiel.
    Hierbei verlor er durch sein Streben
    Als drittes nun auch noch das Leben
    Woran er ganz besonders hing
    Der Blechschaden war nur gering.

    von Heinz Erhard

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