Neuer Gemeinde-Newsletter der Jesus Freaks Remscheid

April 22nd, 2009

Hier. Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit!

The End

Fatzeböken

April 22nd, 2009

Der Kultshopp und ich sind jetzt auch bei Facebook. Dort gibt es auch immer wieder mal was aktuelles Neues, weil man dort schneller und einfacher veröffentlichen kann als auf dem Blog. Kommt vorbei und werdet unsere Freunden!

The End

Der Kultshockk ist tot, lange lebe der Kultshockk!*

April 12th, 2009

Das war es dann in der Treppenstraße. Gestern Abend haben wir Abschiedsparty gefeiert, und alle wichtigen Sachen sind schon im neuen Kultshockk in der Stockder Straße. Beim Angucken der Fotos wurde sogar ich ein bisschen wehmütig, obwohl mein Motto bei sowas doch immer ist “Onward ever, Backward never!” Schön war es in der Treppenstraße, gesegnet und spaßig. Bin gespannt auf das, was kommt.

Danke, Jesus, für alles!

* Wird als Heroldsruf gebraucht, um dem Volk anzuzeigen, dass der alte König verstorben ist und die Nachfolge direkt auf seinen Erben übergegangen ist.

The End

Lachen über Engländer

März 25th, 2009

Ich lese gerade die Jane-Austen-Biographie von Elsemarie Maletzke, und darin habe ich folgendes Kleinod englischen Humors gefunden:

“…Als Seemann führte Frank (einer von Jane Austens Brüdern) ein Logbuch über seine Reisen und Erfahrungen (…) und er verlor selten die Contenance. So wandte er sich freundlich an einen Offizier, der in malaiischen Gewässern ein Bad nahm: ‘Mr. Pakenham, ein Hai nähert sich, ein Hai von der blauen Spezies. Ich rate Ihnen, sofort aus dem Wasser zu steigen.’ Mr. Pakenham: ‘Sicher scherzen Sie, Kapitän Austen.’ ‘Es ist nicht meine Art zu scherzen,  Mr. Pakenham. Es besteht durchaus Anlass zur Eile.’”

The End

Ein Tusch!

März 19th, 2009

Ein Tusch auf das Jubiläum des Tages: Heute vor 10 Jahren hat der kleine Herr Schmelzer das erste Mal bei den Jesus Freaks Remscheid gepredigt. Der 19.3. ist ja auch sein Geburtstag, und lustigerweise hatte Gott einige Zeit vorher zu Storch gesagt, dass er ihm ein Geburtstagsgeschenk machen wolle - und zwar einen Predigtdienst.  (Damals hatte Storch noch nicht so oft Gelegenheit zum Predigen und war immer ganz wild darauf, wenn ihn mal eine Gemeinde eingeladen hat.)

1999 war vieles ganz anders bei den Remscheider Jesus Freaks als heute. Vor allem waren viele Leute noch nicht dabei. Und der Kultshockk an der Treppenstraße war noch ganz neu und frisch renoviert und eingerichtet. Wir hatten den Nebenraum noch nicht gemietet, es gab nur das schwarze Klo, nur den Freitagsgodie und keinen Kindergottesdienst (es gab auch noch keine Kinder…)

Mir fallen jede Menge lustiger und seltsamer Geschichten aus der Zeit und den darauffolgenden 10 Jahren ein…  aber vielleicht sind sie einigen der Mitwirkenden peinlich, wenn sie hier zu lesen sind, oder nicht mehr so lustig wie in der damaligen Situation.

Auf jeden Fall habe ich sehr viel gelernt, über das Leben in der Gemeinde mit Gott und anderen Menschen. Ganz oft habe ich festgestellt, dass ich Sachen in meiner alten Gemeinde gehört hatte, aber erst bei den Jesus Freaks verstanden habe, wie man sie wirklich anwendet. Eine gute Erfahrung. Und ich glaube, das ist das, was mir am besten daran gefällt, ein Jesus Freak zu sein: man darf (und muss) alles selbst machen, weil es niemanden sonst gibt, der es tun würde. Man kann sich nicht zurücklehnen und sagen, “Ach, der Pastor wird’s schon richten”, weil man selbst dafür verantwortlich ist. Und niemand redet einem rein. Man kann (und muss) seine eigene Beziehung zu  Jesus führen, und das bewahrt einen davor, einfach nur mit der Masse zu schwimmen.

In diesem Sinne: *täterätätätääää*

The End

Mein privater Zeugnisteil 5

Februar 7th, 2009

Es lebe der Zivile Widerstand! Ich habe etwas Kurioses erlebt:
Letztes Jahr im Sommer, als die deutschen Milchbauern die große Krise hatten und für einen höheren Milchpreis demonstrierten, führte die Discounterkette Plus eine Aktion ein, dass von jedem verkauften Liter Frischmilch 1 Cent in einen „Milchfonds“ gespendet wurde. Mit diesem Fonds sollten dann Schulausflüge für Grundschulkinder auf Bauernhöfe finanziert werden, damit die lieben Kleinen lernen, wo die Milch herkommt…
So `ner alten Bauerntochter wie mir schwoll da gleich der Kamm. Lamenti über den Milchpreis habe ich schon mit der Muttermilch aufgesogen, wenn Ihr den Witz erlaubt. Dieser Fonds bringt den Bauern doch gar nichts, dachte ich mir, und schrieb eine entsprechende E-Mail an Plus. Ich schrieb auch, dass ich dem Preisduell zwischen Molkereien und Lebensmittelhandel die volle Schuld dafür gebe, dass Milch viel zu billig ist. Der Verkaufspreis steht in keinem guten Verhältnis zu dem Aufwand, den die „Herstellung“ macht. Ich wies Plus daraufhin, dass ich bereit sei, für gute Lebensmittel auch mehr Geld auszugeben.
Ich bekam sogar eine Antwort von Plus. Man schrieb mir, dass ich dann ja Bio-Milch kaufen könnte, die sei teurer. (Hahaha, die ist ja auch in der Erzeugung teurer. Sehr logisch.) Und angeblich hätten die Lebensmittelhändler auch gar keinen Einfluss auf den Milchpreis. Sischer, sischer!
Ich hab es ja wenigstens versucht, dachte ich mir, und kaufte weiterhin bei Plus ein, weil der von zuhause aus am besten fußläufig zu erreichen ist. Immerhin gab es dort schon Milch, Butter und Quark von regionalen Erzeugern. Nur die Birnen waren selbst im Herbst noch aus Italien. Ich hätte ja lieber die deutschen gekauft und dafür sogar mehr bezahlt, aber die gab es nicht.
Und neulich wurde Plus von Netto aufgekauft, und siehe da! Jetzt gibt es die Aktion „Ein Herz für Erzeuger“. Für H-Milch mit 1,5% Fettgehalt (die die meisten Leute, die ich kenne, kaufen) kriegen die Bauern jetzt 10 Cent pro Liter mehr. Und diese Aktion soll noch auf andere Lebensmittel aus deutscher Erzeugung ausgeweitet werden. Na bitte, es geht doch.
Ich glaube ja nicht, dass Plus es sich nur wegen meiner E-Mail noch mal anders überlegt hat, aber vielleicht habe ich ja wenigstens meinen Teil dazu beigetragen.

The End

Katastrophen-Prophylaxe

Dezember 28th, 2008

Die Nachrichten der letzten Wochen sind ja schon ziemlich furchterregend: Weltwirtschaftskrise, Nahostkonflikt, Epidemien in Afrika, Amoklauf am Weihnachtstag et cetera pp. Die Welt scheint echt schlimm dran zu sein. Vor einigen Monaten hörte ich auf einer christlichen Veranstaltung, wie Bruder X zu Bruder Z sagte: „Es herrschen schon wieder Zustände wie kurz vor der Sintflut!“
Am 2. Weihnachtsfeiertag vor 4 Jahren starben durch den großen Tsunami in Südostasien über 200.000 Menschen, und ich sprach kurz danach mit einer Freundin darüber. Sie fragte mich, ob ich solche Naturkatastrophen für den Zorn Gottes hielte. Darauf konnte ich nicht so aus dem Stegreif antworten, aber seitdem habe ich oft darüber nachgedacht.
Mittlerweile denke ich Folgendes: Ich glaube nicht, dass Gottes Zorn in Form von Natur- oder anderen Katastrophen über die Menschheit kommt, weil wir so böse  waren und er uns bestrafen will, weil wir nicht das getan haben, was er gerne hätte.
Die Bibel sagt uns oft genug, dass wir bei Gott in Sicherheit sind. Seine Vorstellungen von einem guten Leben sind gut für uns. Er weiß das besser als wir. Wenn wir so leben, wie er es für richtig hält, wird es uns gut gehen. Es kommt zwar häufig vor, dass wir etwas anderes schöner, spannender und befriedigender finden als Gottes Gebote. Aber ich zumindest erlebe das dauernd, dass ich besser damit fahre, auf ihn zu hören. Und dass es in der Regel nicht so toll ist, wenn ich etwas tue, was seinen Geboten widerspricht, obwohl es mir besser gefällt. Weiß ja nicht, wie Euch das geht…
Wir denken so oft, dass wir ohne Gott besser dran sind, weil er `ne alte Spaßbremse ist und seine Gebote total schwierig einzuhalten sind. Aber das ist Quatsch. Gott will nur unser Bestes, und er weiß auch viel besser, worin das besteht. Er möchte uns gerne beschützen und glücklich machen, wenn wir nur wollen.
Worauf ich hinaus will: Gott bestraft uns nicht, wenn wir uns von ihm wegbewegen, wir bestrafen uns selbst.
„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. Denn er errettet Dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest. Er wird Dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst Du haben unter seinen Flügeln…“ (Psalm 91, 1-4a)
Wenn man sich die Welt ansieht, kann man leicht zu dem Schluss kommen, dass wir uns einen großen Teil unserer Probleme selbst eingebrockt haben: Wir verschleißen die natürlichen Ressourcen in einem Tempo, dass wir unseren eigenen Lebensraum zerstören. Politiker treffen unweise oder eigennützige Entscheidungen, die die Gesellschaft negativ beeinflussen. (Und wir Bürger gehen mit unseren demokratischen Möglichkeiten nicht vernünftig um, sondern schimpfen nur auf „die da oben“.) Globalisierung nützt in vielen Fällen nur den reichen Staaten und den internationalen Konzernen. Die Dritte Welt und die Schwellenländer leiden eher noch darunter, während bei uns ein sinnloser, fast schon moralisch zersetzender Wohlstand wächst. Und jeder einzelne ist sich selbst der Nächste – ich weiß, dass das ein abgegriffener Spruch ist, aber wenn ich mal ehrlich zu mir bin, muss ich feststellen, dass mein Denken und Handeln doch schrecklich oft kurzsichtig, egoistisch und launisch ist.
Das sind alles Handlungsweisen und Grundeinstellungen, die mehr oder weniger weit reichende Konsequenzen haben. In meinem Leben und in dem meiner Mitmenschen. In meiner Gesellschaft und auf der ganzen Welt. Okay, ich glaube, dass Ihr verstanden habt: wir sind selbst schuld an dem Schlamassel!
Noch mal zusammengefasst zum Auswendiglernen und zum Aufeinküchenhandtuchsticken: Naturkatastrophen sind nicht der Zorn Gottes, sondern eine Folge unserer eigenen Missetaten. Aber bei Gott können wir uns in Sicherheit davor bringen.

The End

Mein privater Zeugnisteil 4

Dezember 22nd, 2008

Jedes Jahr das Gleiche: was schenke ich meinem Mann, meiner Muddi, der Omma, meinem Hauskreisleiter und der WG-Katze? In christlichen Kreisen ist das ja nicht besser als in der konsumorientierten Welt da draußen, nur dass Omma bei uns einen Kawohl-Kalender bekommt und der Hauskreisleiter Socken mit Kreuzen drauf. Katze kriegt sowieso Fisch…

Doch diese Fragerei muss nicht sein! Ich habe nämlich bei mir eine nicht unputzige kleine Gabe entdeckt, die sehr nützlich sein kann, auch wenn sie nicht in der Bibel steht. Ich nenne sie “Prophetisches Schenken”.

Mir ist das schon sehr häufig passiert, dass ich darüber nachdachte, was ich jemandem zum Geburtstag oder zu sonst einer Gelegenheit schenken könnte, und dann hatte ich plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes eine Eingebung. Und das eingegebene Geschenk passte in der Regel perfekt.

Ein kleines Beispiel:

Eine Freundin hatte sich vor ein paar Jahren auf dem Freakstock “beloved” auf den Arm geschrieben, weil das für sie eine persönliche geistliche Bedeutung hatte. Das war mir im Gedächtnis geblieben, und als sie kürzlich ihr erstes Kind bekam, schenkte ich ihr einen großen Fensteraufkleber fürs Kinderzimmer, mit dem Schriftzug “Beloved” und einer Blume.

Meine Freundin war total von den Socken, dass ich mich noch erinnern konnte, dass sie sich das auf den Arm geschrieben hatte, und dass der Aufkleber auch noch genau so aussah wie ein Tattoo, das sie sich mal hatte machen lassen wollen. Sie erzählte mir, dass Gott durch dieses Geschenk sehr intensiv zu ihr gesprochen hatte. Und ich war zu Tränen gerührt. Mit kleinen Sachen große Freude machen.

The End

Wir machen jetzt auch Fernsehwerbung

Dezember 20th, 2008

Diesen nicht unputzigen kleinen TV-Spot habe ich auch neulich erst entdeckt, obwohl er ja schon auf dem Christival gedreht wurde. Wirklich sehr nett von TruTV, ausgerechnet uns aus der ganzen großen Messehalle zu filmen - tausend Dank!

Frag mich bloß, warum sich meine Stimme immer so k***e anhört…

The End

Mein privater Zeugnisteil 3

Dezember 19th, 2008

Ihr kennt das ja bestimmt: jedes Jahr wird die Stromrechnung höher. Man bezahlt in regelmäßigen Abständen seinen Abschlag, aber dann kommt der Ableser und kurz darauf die Abrechnung und mit ihr das böse Ab-, äh, Aufwachen: Nachzahlung!

Bei uns geht das jedenfalls jedes Jahr so, trotz steigender Anzahl an Energiesparlampen und strengster Disziplin beim Ausschalten von nicht benötigten elektrischen Geräten.

Ende 2007 dachte ich mir, dass wir vielleicht wenigstens auf umweltfreundliche Weise Energie verballern könnten, und bestellte bei unserem regionalen Versorgungsunternehmen Ökostrom. (Dachte mir, dann tu ich auch noch was für die regionale Wirtschaft, und muss ja auch nicht sein, dass auch noch mein Ökostrom Lebensmittelkilometer ansammelt oder so…) Und siehe da - in diesem Jahr bekam ich zum ersten Mal, seit ich eine eigene Stromrechnung bekomme, Geld zurück! Sage und schreibe 170 Euro. Von der Kohle hab ich mir erst mal einen Radiator gekauft, hahaha…

The End